Es ist das Heil uns kommen her, texter

Från Psalmer och Andliga Sånger
Hoppa till navigering Hoppa till sök

Es ist das Heil uns kommen her texten

Psalmbeskrivningen Es ist das Heil uns kommen her

Text

1. Es ist das Heil uns kommen her
von Gnad und lauter Güte;
die Werk, die helfen nimmermehr,
sie können nicht behüten.
Der Glaub sieht Jesus Christus an,
der hat für uns genug getan,
er ist der Mittler worden.

2. Was Gott im G’setz geboten hat,
da man es nicht konnt halten,
erhob sich Zorn und große Not
vor Gott so mannigfalten;
vom Fleisch wollt nicht heraus der Geist,
vom G’setz erfordert allermeist;
es war mit uns verloren.

3. Es war ein falscher Wahn dabei,
Gott hätt sein G’setz drum geben,
als ob wir möchten selber frei
nach seinem Willen leben;
so ist es nur ein Spiegel zart,
der uns zeigt an die sünd’ge Art,
in unserm Fleisch verborgen.

4. Nicht möglich war es, diese Art
aus eignen Kräften laßen.
Wiewohl es oft versuchet ward,
doch mehrt sich Sünd ohn Maßen;
denn Gleisnerswerk Gott hoch verdammt,
und je dem Fleisch der Sünde Schand
allzeit war angeboren.

5. Doch mußt’ das G’setz erfüllet sein,
sonst wärn wir all verdorben.
Drum schickt’ Gott seinen Sohn herein,
der selber Mensch ist worden;
das ganz Gesetz hat er erfüllt,
damit seins Vaters Zorn gestillt,
der über uns ging alle.

6. Und wenn es nun erfüllet ist
durch den, der es konnt halten,
so lerne jetzt ein frommer Christ
des Glaubens recht Gestalte.
Nicht mehr denn: „Lieber Herre mein,
dein Tod wird mir das Leben sein,
du hast für mich bezahlet!“

7. Daran ich keinen Zweifel trag,
dein Wort kann nicht betrügen.
Nun sagst du, daß kein Mensch verzag,
das wirst du nimmer lügen –:
„Wer glaubt an mich und wird getauft,
demselben ist der Himmel erkauft,
daß er nicht werd verloren.“

8. Es ist gerecht vor Gott allein,
der diesen Glauben fasset;
der Glaub gibt einen hellen Schein,
wenn er die Werk nicht lasset;
mit Gott der Glaub ist wohl daran,
dem Nächsten wird die Lieb Guts tun,
bist du aus Gott geboren.

9. Es wird die Sünd durchs G’setz erkannt
und schlägt das G’wissen nieder,
das Evangelium kommt zuhand
und stärkt den Sünder wieder
und spricht: „Nur kreuch zum Kreuz herzu,
Im G’setz ist weder Rast noch Ruh
Mit allen seinen Werken!“

10. Die Werk, die kommen g’wißlich her
aus einem rechten Glauben;
denn das nicht rechter Glaube wär,
wolltst ihn der Werk berauben.
Doch macht allein der Glaub gerecht,
die Werke sind des Nächsten Knecht,
dran wir den Glauben merken.

11. Die Hoffnung wart’ der rechten Zeit,
was Gottes Wort zusage;
wann das geschehen soll zur Freud,
setzt Gott kein gwisse Tage.
Er weiß wohl, wanns am besten ist,
und braucht an uns kein arge List;
des solln wir ihm vertrauen.

12. Ob sichs anließ, als wollt er nicht,
laß dich es nicht erschrecken,
denn wo er ist am besten mit,
da will ers nicht entdecken.
Sein Wort laß dir gewisser sein,
und ob dein Fleisch spräch lauter Nein,
so laß doch dir nicht grauen.

13. Sei Lob und Ehr mit hohem Preis
um dieser Gutheit willen
Gott Vater, Sohn, und Heilgem Geist.
Der woll mit Gnad erfüllen,
was er in uns ang’fangen hat
zu Ehren seiner Majestät,
daß heilig werd sein Name;

14. sein Reich zukomm; sein Will auf Erd
g’scheh wie im Himmelsthrone;
das täglich Brot noch heut uns werd;
woll unsrer Schuld verschonen,
wie wir auch unsern Schuldnern tun;
laß uns nicht in Versuchung stehn;
lös uns vom Übel. Amen.

Källor

  • Tyska Wikipedia